Selbsthilfegruppen

... für Schwerhörige im Münsterland

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Aktuelles

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Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster ist jetzt bei Facebook!

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einer Woche hat die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster ihre eigene Facebook Seite.

In der Startphase geht es natürlich erst einmal darum, die Facebook-Seite bekannt zu machen und zu vernetzen. Dazu brauchen wir viele Besucher, die sagen „Gefällt mir!“

Seit August sind insgesamt 8 Selbsthilfe-Kontaktstellen bzw. -Büros aus NRW mit einem eigenen Auftritt bei Facebook aktiv. Sie beteiligen sich damit an einem Projekt des Paritätischen: Gemeinsam soll überprüft werden, ob Soziale Netzwerke (am Beispiel von Facebook) einen Zugang zur Selbsthilfe für diejenigen ermöglichen, die sich dort aufhalten. Ziel ist es, insgesamt mehr Menschen zu erreichen. Insbesondere jüngere Personen mit Internetnähe, die bislang keinen Zugang zur Selbsthilfe hatten, sollen auf das Thema Selbsthilfe aufmerksam gemacht werden.

Ein weiteres Ziel ist es, sich über Facebook mit anderen Akteuren aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich vor Ort zu vernetzen und so das Angebot der Selbsthilfe-Kontaktstelle noch bekannter zu machen. Auch Menschen aus Selbsthilfegruppen, die teilweise selbst mit ihren Gruppen oder privat auf Facebook aktiv sind, sollen so miteinander noch stärker vernetzt werden.

Surfen Sie doch mal vorbei:

http://www.facebook.com/pages/Selbsthilfe-Kontaktstelle-M%C3%BCnster/362859870452904

Und leiten Sie die Mail bitte auch an die anderen Gruppenmitglieder weiter!

Mit freundlichem Gruß
Ihre Selbsthilfe-Kontaktstelle
Renate Ostendorf    Marco Tammen   Jutta MacDonald

Mangelndes Wissen: Laute Musik kann Gehör schädigen

Eine britische Untersuchung brachte ans Licht, dass acht von zehn Befragten sich nicht im Klaren sind, wie schädlich laute Musik für das Gehör ist.

Die gemeinnützige Organisation „Action on Hearing Loss" hat eine Umfrage unter 1000 Briten durchgeführt. Überraschenderweise wussten 80 Prozent nicht, dass laute Musik das Gehör schädigen kann.
Auch wenn 83 Prozent der Befragten angaben, bereits Tinnitussymptome erlebt zu haben, war ihnen nicht klar, dass Musik hierfür die Ursache sein kann.
Auch wussten die Befragten nicht, dass im kommenden Jahr europäische Reglungen in Kraft treten, die die maximale Lautstärke von MP3-Playern auf 85 Dezibel begrenzen. Bisher gilt eine maximale Lautstärke von 100 Dezibel.

Drei von vier Befragten gaben an, Musik lauter als 85 Dezibel zu hören.

Wie neben einem Presslufthammer

„Die Belastung ist genau so hoch, wenn man neben einem Presslufthammer steht", so Emma Harrison, Direktor für öffentliche Angelegenheiten von Action on Hearing Loss. „ Die meisten Menschen können es nicht aushalten, lange neben solch einem Bohrer zu stehen. Stundenlanges, lautes Musikhören ist aber oft kein Problem", erklärt sie weiter.
Laute Musik stellt eine Gefahr für das Gehör dar, sie kann zu einer Schwerhörigkeit führen. Emma Harrison fordert daher alle auf, über den persönlichen Musikkonsum nachzudenken und nicht zu lange und nicht zu laut Musik zu konsumieren.

Schlüsselzahlen der Untersuchung

83 % haben Tinnitus oder ein Klingeln in den Ohren erlebt.
19 % machen sich ein wenig über den Tinnitus sorgen, der Rest macht sich keine weiteren Gedanken.
87 % nutzen persönliche Musikabspielgeräte.
76 % Wissen nichts über europäische Bestimmungen zur Begrenzung der maximalen Lautstärke persönlicher Musikabspielgeräte auf 85 Dezibel.
34 % würden diesen Grenzwert von 85 Dezibel übersteigen.
80 % würden ihre Angewohnheiten ändern, wenn ihnen Bewusst wäre, wie sehr sie den Hörsinn durch den Musikkonsum schädigen.

Quelle: german.hear-it.org

MP3-Player bedeuten Risiko für frühe Schwerhörigkeit bei Jugendlichen

Der Gebrauch von MP3-Playern bei hoher Lautstärke kann zu einer frühen Schwerhörigkeit führen.
Besonders Jugendliche sind laut Forschern in der Gefahrenzone.

Jeder vierte Teenager läuft Gefahr, eine Schwerhörigkeit aufgrund des eigenen Musikkonsums zu entwickeln. Dies hat die Forschung von Wissenschaftlern an der Universität in Tel Aviv ergeben.
Die Forschungsergebnisse wurden im International Journal of Audiology veröffentlicht und zeigen deutlich, dass der Gebrauch von MP3-Playern, Smartphones und iPods verheerende Folgen für das Gehör hat.

In 10 oder 20 Jahren wird es zu spät sein, wenn klar wird, dass man eine ganze Generation schwerhöriger, junger Menschen hat, die wesentlich früher an Schwerhörigkeit leidet, als die Generation, bei der die Schwerhörigkeit heute altersbedingt eintritt“, so Prof. Chava Muchnik von der Sackler Faculty of Medicine und dem Sheba Medical Center.

Schwerhörig mit 30

MP3-Player und andere Musikabspielgeräte stellen eine andauernde Lärmbelastung dar, was zu einer langsam voranschreitenden Schwerhörigkeit führen kann. Daher wird den meisten Betroffenen erst nach jahrelangem, lautem Musikkonsum klar, welche Folgen das für das Gehör hat. Dann ist es zu spät. weiterlesen

Schwerbehindertenausweis künftig im Bankkartenformat

Noch gibt es den Schwerbehindertenausweis nur aus Papier. Das ändert sich ab dem 1. Januar 2013. Dann kann der derzeitig relativ große Schwerbehindertenausweis als Plastikkarte ausgestellt werden. Er wird damit handlicher und benutzerfreundlicher.

Das Format des neuen Schwerbehindertenausweises entspricht dann dem neuen Personalausweis oder einer Bankkarte.

Mit diesem Format kommt die Bundesregierung einer im Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angekündigten Maßnahme nach. Dort heißt es: „Der Schwerbehindertenausweis soll ein Bankkartenformat erhalten und damit benutzerfreundlicher werden.“ Der neue Ausweis erfüllt damit auch einen Wunsch behinderter Menschen nach einem kleineren Ausweisformat, das weniger diskriminierend wirkt.

Das Bundeskabinett hat die entsprechenden Änderungen in der Schwerbehindertenausweisverordnung beschlossen. Die Änderungsverordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates. weiterlesen

Neuausstellung ab 1. Januar 2013 möglich 


Neuer Schwerbehindertenausweis auf der Zielgeraden 

- Bundesländer sind am Zuge -

Ausgabejahr 2012
Erscheinungsdatum 08.02.2012

„Der neue Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat kann kommen, vorausgesetzt die Bundesländer nehmen jetzt ihre Verantwortung wahr“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Ländern einen Verordnungsentwurf für einen kleineren Schwerbehindertenausweis vorgelegt. Damit habe es das im Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention angekündigte Vorhaben für einen benutzerfreundlicheren Schwerbehindertenausweis angeschoben, so der Beauftragte.

„Jetzt sind die Länder am Zuge. Ein weiteres Abwarten nach zig Verhandlungsrunden über die genaue Gestaltung des neuen Ausweises ist nicht akzeptabel. Wer den neuen Ausweis jetzt weiter verzögert, muss das Millionen von Inhabern eines Schwerbehindertenausweises erklären, gegenüber denen seit Jahren ein benutzerfreundlicheres Format angekündigt wird“, so Hubert Hüppe.

Der Beauftragte wies zudem auf den Wegfall des Streckenverzeichnisses seit September 2011 hin. Bahnnutzer mussten das Verzeichnis zuvor zusammen mit ihrem Schwerbehindertenausweis in Nahverkehrszügen mitführen. Durch den Wegfall sei ein Kostenfaktor für die Länder entfallen, so der Beauftragte.

Stadtführer für behinderte Menschen in Münster

KOMM Münster
Kommunikations- und Orientierungshilfe für mobilitätsbehinderte Menschen
Die Internetadresse lautet: http://komm.muenster.org
Nähere Informationen dazu finden Sie in der beigefügten

 

 

 

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Sa. 06.07.13,15:00 Uhr
     
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